#001 – Sommerkeller Straubing

#001 – Sommerkeller Straubing

In der ersten Folge unseres kulinarischen Podcast geht es in den Sommerkeller Straubing.

Wir hatten folgende Gerichte:

Alle:

  • Gruß aus der Küche: Gulaschbällchen mit Schmand und Bärlauchpesto (Bild)

Andrea:

  • Vorspeise: Getrüffeltes Carpaccio vom Serviettenknödel mit marinierten Pilzen (Bild)
  • Hauptspeise: Käsespätzle (mild) mit gebackenen Zwiebeln und kleinem Marktsalat (Bild)

Bernd:

  • Vorspeise: Marinierte Pflanzerl vom heimischen Wildschwein mit sauren Champignons, Kernöl, geröstetem Chicoreé und Apfel (Bild)
  • Hauptspeise: Heilbutt mit Spargelragout an Bärlauchrisotto (Bild)

Roland:

  • Vorspeise: Marinierte Pflanzerl vom heimischen Wildschwein mit sauren Champignons, Kernöl, geröstetem Chicoreé und Apfel (Bild)
  • Wildschweinrücken mit Spitzkohlblatt mit wildem Brokkoli, Selleriecréme und Dörrobst-Knödel (Bild)

 

Wir wurden nicht gesponsert und haben alles selbst bezahlt.


2 thoughts on “#001 – Sommerkeller Straubing

  1. Hallo und Grüß Gott,
    bin ganz zufällig auf Euren neuen Podcast gestoßen und freue mich, gleich so frisch dabei zu sein. Das Konzept finde ich gelungen und unter all den mir bekannten und gehörten kulinarischen Podcasts erfrischend Neu. Die Audioqualität ist sehr gut – das hat man von neuen Podcasts schon deutlich schlechter gehört. Zudem habt Ihr es doch tatsächlich geschafft, gleich in Eurer ersten Sendung zwei neue kulinarische Termini zu etablieren. Zum einen wäre da der “Herzkatheder” als Hauptgericht, der – wenn es ihn nicht schon gäbe – erst noch erfunden werden müßte. In der Tat ist der von Euch neu entdeckte Herz- bzw. Nierenzapfen beileibe kein neues Gericht. In Eurem schönen Bayern ist es bekannter als Kronfleisch. Und in Frankreich ist es als “Onglet” in nahezu jedem besseren Restaurant bzw. Landgasthof zu finden – so auch im Elsaß. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite – also im Badischen – findet man es zwar selten in Restaurants, aber als Gericht ist es auch da bekannt. Zum anderen fand ich den Amuse Gosch ganz drollig. Mit dieser Bezeichnung wart Ihr von der Begrifflichkeit gar nicht so weit weg, handelt es sich doch um einen fast obligatorischen Service in guten Lokalen, dem geschätzen “Amuse Guele”, was streng übersetzt ” das Maul erfreuen bedeutet und in Deutschland umständlich als Gruß aus der Küche bezeichnet wird. Ursprünglich sollte das Amuse Gueule die Wartezeit auf die stets frisch zubereiteten Speisen verkürzen und schon mal den Magen anfüllen, damit die späteren Portionen dann auch wirklich sattmachten. Gueule bedeutet Maul, ist also ziemlich vulgär, damit habt Ihr es mit Eurer Neukreation “Gosch” eigentlich unfreiwillig ziemlich gut getroffen. Schon etwas länger ist man daher nicht nur in Frankreich zum “Amuse Bouche” übergegangen, und “bouche” bedeutet “Mund”, ist also viel freundlicher.
    Ich freue mich auf weitere Sendungen und sende liebe Grüße aus dem Badischen( wo es auch sehr viele gute Restaurants gibt).

    Manfred

    1. Hallo Manfred, vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und die wohlwollende Kritik zu unsere ersten Folge. Wir freuen uns sehr über Rückmeldungen jeglicher Art, natürlich umso mehr, je positiver diese ausfallen 🙂 Ich habe für mich schon beschlossen, bei meinem nächsten Besuch im Sommerkeller das “Hanging Tender” auf jeden Fall zu probieren.

      Danke Dir für Deine fachlichen Erläuterungen zum Kronfleisch und den etymologischen Wurzeln des “Gruß aus der Küche”. Wir sind tatsächlich ab und zu im Bereich Heilbronn zu Gast und ich freue mich ja schon darauf, ein paar der dort ansässigen Restaurant mit unserer Anwesenheit beehren 🙂

      Beste Grüße

      Bernd

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